29.04.2026
300 Jugendliche diskutieren Klimazukunft
Graz, 10. März 2026 – Rund 300 Schüler:innen aus ganz Österreich diskutierten heute an der
HTL BULME Graz-Gösting mit führenden Wissenschaftler:innen, Vertreter:innen aus Wirtschaft und
Medien über konkrete Lösungen für Klimaschutz und nachhaltige Transformation.
Die Veranstaltung „Das neue Festkleben: Dranbleiben & Vernetzen!“brachte erstmals Jugend, Wissenschaft und Wirtschaft in diesem Format zusammen und war bereits im Vorfeld vollständig ausgebucht.
Organisiert wurde die Veranstaltung im Green Village der HTL BULME, das seit 2025 offiziell als Green Skills Competence Center ausgezeichnet ist. Das Ausbildungszentrum wurde vom
Bildungsministerium, dem Umweltministerium sowie dem Klima- und Energiefonds als innovativste und kompetenteste Ausbildungsstätte für Green Skills in Österreich prämiert.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie junge Menschen stärker in Transformationsprozesse eingebunden werden können und wie wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in wirtschaftliche und gesellschaftliche Praxis umgesetzt werden können.
Wissenschaftliche Impulse zur Klimazukunft
Die Einführung in die Veranstaltung machte Karl W. Steininger, Klimökonom und Leiter des Wegener Centers der University of Graz:
„ÖKOLOG ist ein lebendiges Netzwerk aus mittlerweile rund 800 Schulen, in dem der Austausch zu fächerübergreifender Praxis und nachhaltigen Lösungen stattfindet.
Durch eine Klima-Allianz zwischen Jugend, Wissenschaft und Wirtschaft entstehen neue Synergien und Motivation für konkrete Umsetzung.“
Ein Impulsreferat hielt Helga Kromp-Kolb von der BOKU University:
„Geänderte Rahmenbedingungen erfordern neues Handeln. Anders bedeutet nicht schlechter – der Wandel kann auch mehr Lebensqualität für viele Menschen bringen. Aber wir müssen schnell handeln.“
Auch Thomas Brudermann von der University of Graz beleuchtete psychologische Aspekte des Klimaschutzes:
„Viele Ausreden gegen Klimaschutz wirken deshalb so überzeugend, weil sie psychologisch attraktiv sind. Umso wichtiger ist es, wieder zu einem konstruktiven Umgang mit dieser zentralen Herausforderung zu finden.“
Weitere Impulse kamen von Sonja Wogrin von der TU Graz.
Praxisbeispiele aus Bildungseinrichtungen
Neben den wissenschaftlichen Beiträgen präsentierten Bildungseinrichtungen konkrete Projekte nachhaltiger Ausbildung:
• Wilfried Weigend, HTL BULME Graz-Gösting
• Thomas Roth, HBLFA Gartenbau Wien-Schönbrunn
• Josef Hofer, Schulzentrum der Kreuzschwestern Linz
Sie zeigten, wie Klimakompetenz und nachhaltige Innovation bereits heute in Schulen umgesetzt werden.
Podiumsdiskussion: Jugend trifft Wissenschaft, Wirtschaft und Medien
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete eine Podiumsdiskussion mit:
- Karl W. Steininger, Universität Graz
- Helga Kromp-Kolb, BOKU Wien
- Thomas Brudermann, Universität Graz
- Gabriel Sengsbratl, HTL-Absolvent
- Sonja Wogrin (TU Graz).
- Franz Strempfl, Energienetze Steiermark
- Alexander Rinderhofer, GAW Beteiligungs GmbH
Moderiert wurde die Diskussion von Bernhard Gaul, Kurier.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie aus wissenschaftlichen Erkenntnissen konkrete wirtschaftliche und gesellschaftliche Projekte entstehen können.
Mit 300 teilnehmenden Schüler:innen war die Veranstaltung bereits im Vorfeld vollständig ausgebucht. Das große Interesse zeigt deutlich, dass junge Menschen aktiv an Lösungen für Klimaschutz
und nachhaltige Entwicklung mitarbeiten wollen.
Die Veranstalter sehen darin einen wichtigen Schritt, um dauerhafte Kooperationen zwischen Jugend, Wissenschaft und Wirtschaft aufzubauen.






